19. Der Viale della Stazione (Bahnhofstrasse)
Im 19.Jahrhundert wurden an verschiedenen Stellen auf friedliche Weise, aber irreversibel Lücken in die mittelalterliche Festungsmauer der Stadt gerissen. Es war vor allem der Bau der Gotthardeisenbahnlinie, welche den Takt des Wandels und der Modernisierung bestimmte. Auf dieser Abbildung sieht man die Bresche, welche 1874 in die Mauer geschlagen wurde, um der Bahnhofstrasse den Zugang zur Stadt zu öffnen. Sie verlief durch die Gärten des ehemaligen Klosters (im Hintergrund noch sichtbar) und den ehemaligen Friedhof bis zur Piazza Collegiata. Heute besteht auch das Mauerstück zwischen der Bahnhofstrasse und der abgebrochenen Porta di Codeborgo nicht mehr.
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